Linda Teuteberg

„Was machen Brandenburgs FDP-Abgeordnete im Deutschen Bundestag?"

Uckermark Kurier, 6. August 2018

Knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl berichtet der Uckermark Kurier unter dieser Überschrift über die Arbeit von Linda Teuteberg als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Dort ist sie Obfrau der Freien Demokraten im Innenausschuss und hat bei ihrer Arbeit die Interessen der Brandenburgerinnen und Brandenburger im Blick. 

Mit einer Anfrage zum Schienenpersonennahverkehr hat Teuteberg die Verwendung der vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel im Land Brandenburg zum Thema gemacht. Sie forderte eine stärkere Zweckbindung für den Schienenpersonennahverkehr. „Denn jeder fünfte Euro, den der Bund für den Ausbau des regionalen Schienenverkehrs bereitgestellt hat, ist in andere Kanäle geflossen - insgesamt 700 Millionen Euro", so Teuteberg. „Für diese Fehler büßen
hunderttausende Pendler jeden Tag mit überfüllten Zügen und langen Wartezeiten.“

Ausführliche Informationen zu der Anfrage finden Sie hier

Im Hinblick auf den ländlichen Raum in Brandenburg wirbt Teuteberg für die Politik der Freien Demokraten: „Zum einen bieten wir eine Landwirtschaftspolitik, die für Landwirte als Unternehmer gute Rahmenbedingungen schafft und sie als Partner bei Umwelt-, Landschafts-, Tier- und Verbraucherschutz begreift. Zudem hat bei uns Infrastruktur, die ländliche Räume sowohl digital als auch verkehrsmäßig gut anbindet, hohe Priorität. Und wir treten dafür ein, bisherige Strukturen zu hinterfragen, um neue Lösungen – zum Beispiel für die Versorgung mit ärztlichen oder auch Verwaltungsleistungen – im ländlichen Raum zu ermöglichen.“

Auch bezüglich des Umgangs mit der SED-Diktatur hat Linda Teuteberg eine Neuausrichtung der Arbeit der Bundesregierung gefordert. Denn in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten zeigte sich die Bundesregierung ohne Konzept. „Die Unterstützung für Initiativen und Gedenkstätten stagniert auf niedrigem Niveau. Nicht einmal die dringend erforderlichen Maßnahmen für eine archivgerechte Lagerung der Dokumente in der Stasiunterlagenbehörde sind gewährleistet. Für neue Projekte wie das Projekt „Jugend erinnert“ verweist die Regierung auf den Bundestag, der das Programm finanziell ausstatten müsse, entwickelt aber selbst kein überzeugendes Konzept." Teuteberg forderte die Bundesregierung auf, „neue, sichtbare Akzente im Zusammenspiel mit dem Parlament, den Initiativen und Gedenkstätten zu setzen."

Weitere Informationen und Berichterstattungen zur Kleinen Anfrage finden Sie hier.

Kleine Anfrage zu Maßnahmen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur